Universität

Universitäten sind Hochschulen der besonderen Art. Hier können die Studenten einen Doktor Titel erwerben. Die Fächerauswahl an einer Universität ist sehr umfangreich. Auf einer Universität kann nur derjenige studieren, der die allgemeine Hochschulreife vorweisen kann. Um einen Studienplatz zu bekommen gibt es verschiedene Voraussetzungen, die ein Abiturient erfüllen muss, wie beispielsweise das Erreichen des Numerus clausus’. Unter einem Studium versteht man das Streben nach einem Ziel. Hier ist das Ziel der erfolgreiche Studienabschluss.

Aufbau einer Universität

Jede Universität ist in Fachgebiete eingeteilt. Diese bezeichnet man als Fakultät. Ein bestimmtes Wissensgebiet wird durch den Professor oder einen Wissenschaftler vertreten. Hier besteht auch die Möglichkeit, dass mehrere Professoren ein gemeinsames Institut bilden. Und zwar dann, wenn sie alle das gleiche Fachgebiet vertreten. Die gesamte Fakultät wird durch einen Dekan geleitet. Dieser ist für die Aufgaben zuständig. Dann gibt es noch den Fachbereichsrat. Die Aufgabe dieses ist der Vorsitz der Fakultät. Er berät, macht Vorschläge, trifft Entscheidungen. Jede Fakultät hat ihre eigene Verwaltung. Der Verwaltungsleiter wird in einer Universität als Kanzler bezeichnet. Auch gibt es ein Entscheidungsgremium, welches aus Studenten, Professoren, Wissenschaftlern und auch nichtwissenschaftlichen Personen besteht. Dieses Gremium ist der Senat. An der obersten Spitze der Universität steht immer de Rektor oder auch Präsident genannt. Dieser ist meist selbst ein Universitätsprofessor. Neben den fakultätsinternen gibt es auch die übergreifenden Einrichtungen. Dazu zählt man u.a. die Studentenkanzlei, die Sportzentren, die Universitätsbibliotheken, die akademischen Auslandsämter und noch andere.

Studium an einer Universität

Ein Studium an einer Universität gliedert sich immer in verschiedene Gebiete. Da gibt es zum ersten die Vorlesungen. Eine Vorlesung findet immer in einem Hörsaal statt. Hier kommen dann viele Studenten zusammen und hören einem Dozenten zu. Bei einem Studium muss eine gewisse Anzahl an Vorlesungen zu bestimmten Themen besucht werden. Ist dies nicht der Fall, kann es passieren, dass der Student nicht zum Diplom zugelassen wird. Eine besuchte Vorlesung wird auch immer bescheinigt. Zu einem anderen Gebiet des Studiums an einer Universität gehört die Teilnahme an Seminaren. Hier sind die Gruppen kleiner als bei Vorlesungen. Diese Seminare führt meist ein Dozent durch. Auch gehören das Selbststudium, das Praktika und die Tutorien auch zum Studium an Universitäten.

Der Numerus clausus

Unter dem Numerus clausus versteht man eine Begrenzung für die Zulassung an Universitäten bzw. zu bestimmten Studiengängen. Normalerweise hat jede mit Abitur das Recht auf einen Studienplatz. So ist es zumindest in Deutschland geregelt. Manche Studienlehrgänge sind aber sehr beliebt. Leider kann man nicht alle, die diese bestimmten Studienlehrgänge besuchen möchten gleichzeitig aufnehmen. So hat die Universität die Möglichkeit für diese beliebten Studienlehrgänge eine Zulassungsbeschränkung zu beantragen. Auch gilt dies für Studienfächer, die nur an wenigen Universitäten angeboten werden. Die Auswahl der Bewerber für einen bestimmten Studiengang geht durch drei Bestimmungen. Die ersten Aufnahmen werden nach dem jeweiligen Notendurchschnitts des Abiturs vergeben. Wer hier nicht dabei ist, hat aber noch zwei weitere Chancen. Die zweiten Zulassungen werden nach den Wartesemester ausgewählt. Wer also schon länger wartet, hat sehr gute Chancen. Dann gibt es aber noch die dritte Möglichkeit an dem Studiengang teilzunehmen. Diese Kriterien werden von der jeweiligen Universität selbst festgelegt und können von Jahr zu Jahr andere sein. Dazu zählen z.B. die Praxiserfahrung, die Abiturnote oder andere.

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