Bei der Berufsfachschule in Deutschland unterscheidet man verschiedene Formen. Hier gibt es die Berufsfachschule, die den Schülern einen Schulabschluss ermöglicht. Hier unterscheidet man die einjährige Berufsfachschule und die zweijährige Berufsfachschule. Bei der einjährigen Berufsfachschule gibt es wiederum zwei unterschiedliche Modelle. Zum einen kann ein Schüler dadurch seinen Hauptschulabschluss in einem Fachbereich erwerben und zum anderen gibt es auch die einjährige Berufsfachschule, bei der bereits der Realschulabschluss vorhanden sein muss.
Die Arten der Berufsfachschulen
Die drei verschiedenen Arten der Berufsfachschulen in Deutschland führen zu jeweils unterschiedlichen Ergebnissen. Die eine Art der einjährigen Berufsfachschule verhielt den Schülern zum Erwerb des Hauptschulabschlusses. Dieser kann in verschiedenen Bereichen erfolgen. Dazu gehören u.a. die Fachrichtungen Hauswirtschaft, Ernährung, Gastronomie und andere. Dann gibt es noch die Berufsfachschule, die den Realschulabschluss voraussetzt. Diese gibt es in der Fachrichtig sozialpflegerischer Bereich. Hier können einzelne Berufe bereits nach einer einjährigen Berufsfachschule erworben werden, andere Berufszweige können aber auch eine mehrjährige Berufsfachschule mit sich bringen. Die zweijährige Berufsfachschule, die am Ende zum Realschulabschluss führt, gibt es auch im sozialpflegerischen Bereich.
Aufnahmevoraussetzungen
Für die unterschiedlichen Formen der Berufsfachschule ist es selbstverständlich so, dass es auch jeweils unterschiedliche Aufnahme Voraussetzungen gibt. Die Berufsfachschule, die zum Erwerb eines Hauptschulabschlusses führt, nimmt Schüler auf, die mindestens neun Jahre eine Pflichtschule der allgemein bildenden, weiterführenden Schulen besucht haben. Diese Schüler müssen noch schulpflichtig sein und sich für einen bestimmten beruflichen Zweig entschieden haben. Dies liegt daran, dass diese Art der Berufsfachschulen fachorientiert ist. Für die Art der Berufsfachschule, die zum Beruf führt, muss der Realschulabschluss erfolgreich absolviert worden sein oder eine bereits abgeschlossene Berufsausbildung. In etlichen Berufsfachschulen, die zum Beruf führen, muss vor der Aufnahme auch eine Prüfung absolviert werden. Wer die zweijährige Berufsfachschule besuchen möchte, muss den Hauptschulabschluss oder einen vergleichbaren Abschluss vorweisen. Erst dann kann man durch die Berufsfachschule den Realschulabschluss erwerben.
Berufsfachschulen als berufliche Vollzeitschulen
Um eine Beruf zu erlangen, gibt es in bestimmten Zweigen auch die Berufsfachschule als Vollzeitschule. Dies bedeutet, dass der Schüler ein oder auch mehrere Jahre eine rein schulische Ausbildung absolviert. Dieser angeschlossen findet eine theoretische Prüfung satt. Die meisten dieser Berufsfachschulen setzen den Realschulabschluss voraus. Welche Berufe nur über einen Vollzeitunterricht auf einer Berufsfachschule erreicht werden können, ist von Bundesland zu Bundesland sehr unterschiedlich.
Anspruch auf BAföG
Die Frage nach dem Anspruch auf BAföG während der Berufsausbildung beschäftigt sehr viele Jugendliche. Da man auf einer Berufsfachschule kein eigenes Geld verdient, aber in einem Alter ist, in der man einfach mal selbstständiger sein möchte, ist es wichtig zu wissen, was einem zu steht. Hier sei gesagt, dass auch Berufsfachschüler, die eine Berufsfachschule besuchen, die zu einem berufsqualifizierten Abschluss führt, BAföG beantragen können. Ob es am Ende zu einer Zahlung von BAföG kommt, muss immer ganz individuell berechnet werden. Hierfür muss aber vom Schüler ein Antrag gestellt werden. Dieser kann mittlerweile im Internet ausgedruckt werden. Aber nicht nur in Deutschland gibt es die Berufsfachschulen. Auch die Schweiz und Italien haben diese in ihrem Bildungssystem. Aber in den Ländern Schweiz und Italien hat die Berufsfachschule jeweils andere Ziele.
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