Das Dreigliedrige Schulsystem

So, Jul 31, 2011

Bildung

Grundschulunterricht

Unter dem dreigliedrigen Schulsystem versteht man die in der Bundesrepublik Deutschland langjährig aufgeteilte Schulformen Hauptschule, Realschule, Gymnasium. Wie man sieht geht es bei dem dreigliedrigen Schulsystem um die drei Arten der weiterführenden Schulform. Diese drei allgemeinbildenden Schulformen wurden vor langer Zeit durch das Hamburger Abkommen festgelegt, sind aber in der heutigen Zeit längst nicht mehr aktuell.

Die Zukunft des dreigliedrigen Schulsystems

Durch die Einführung der Gesamtschule und den Sekundarschulen, Regionalschulen, Mittelschulen und Regelschulen kann man nicht mehr von einem dreigliedrigen Schulsystem reden.Viele Menschen finden, dass das dreigliedrige Schulsystem in der Zukunft keine Chance hat und auch nicht haben darf. Durch den demokratischen Wandel der heutigen Zeit wird sich das dreigliedrige Schulsystem in den nächsten Jahren auch sehr stark verändern. Dies liegt alleine schon an dem Rückgang der Kinderzahlen. Diese Veränderung wird in allen Regionen große Unterschiede aufweisen, muss aber grundlegend überall stattfinden. Durch den starken Rückgang der Kinderzahlen steht das dreigliedrige Schulsystem sehr stark unter Druck. Es muss einfach von neuen Schulformen abgelöst werden. Zur Diskussion steht da z.B. das zweigliedrige Schulsystem. Einen enormen Wandel soll es auch mit der Aussortierung der Kinder mit einem Handicap geben. Diese werden zurzeit auf gesonderten Schulen unterrichtet. So kann es diesen Kindern passieren, dass sie ein lebenslang benachteiligt sind. Am meisten halten die Gymnasien an dem dreigliedrigen Schulsystem fest. Sie haben den höchsten Rang in dieser Schulform und wollen diese auch so beibehalten.

Neue Schulformen

Es wird die Entstehung neuer Schulformen gefordert. Die Politik macht sich in diesem Bereich bereits Gedanken. Die Gesamtschule besteht ja schon viele Jahre. Sie war der erste Schritt zu einer neuen Schulform. Zudem wird angestrebt, die Schüler bis zur siebten Klasse in einer gemeinsamen Klasse zu lassen und danach erst in die drei Formen Hauptschule, Realschule oder Gymnasium aufzuteilen. . Auch besteht die Möglichkeit nach der siebten Klasse die Real- und Hauptschule zusammen zu lassen und nur einen zusätzlichen Gymnasialzweig einzurichten. Zudem wurde erwähnt, dass es evtl. eine Sekundarstufe 1 bis zur Klasse 10 geben sollte. Die Sekundarstufe 2 wäre diesbezüglich dann in zwei bis drei Jahren durchlaufen. Dies sind einige Modelle, an dem die Politik am überlegen ist, welche am sinnvollsten wäre.

Pro und contra des dreigliedrigen Schulsystems

Alles hat seine Vor- und Nachteile. So sicher auch das dreigliedrige Schulsystem. Einige werden im kommenden Abschnitt kurz angesprochen. Für manche Menschen hat sich das dreigliedrige Schulsystem bewährt. Es heißt, dass auch durch die Zusammenlegung einzelner Schulformen die Schüler doch die gleichen bleiben. So wird an die frühkindliche Bildung appelliert und nicht an die Einheitsschule. Dies soll besonders bei Migrantenkinder und Kinder mit Handicaps größere Wirkung zeigen. Hinter jeder Schulform stände ein anderes Bildungskonzept, welches sich nach den individuellen Stärken der Kinder richtet. Andere wiederum finden, dass das dreigliedrige Schulsystem von Beginn der fünften Klasse an, den Kindern ihre Zukunft aufzeigt. Wer in eine Hauptschule geht oder auf der Gesamtschule den Hauptschulzweig belegt, hat in der Arbeitswelt kaum mehr Chancen. Hier gibt es die Meinung, dass besonders Migrantenkinder von diesem dreigliedrigen Schulsystem benachteiligt sind. Dieses dreigliedrige Schulsystem passe einfach nicht mehr in die heutige Zeit.

Foto: picsfive – Fotolia

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